FREIE WÄHLER kritisieren Umgang mit Soldatinnen und Soldaten beim Thema Dr. Thomas Broer / Thomas Schröder: „Auch Wiesbadener Soldaten verteidigen unsere Werte“

Vielleicht sogar aktuell denn je in diesen Krisenzeiten mit Krieg in Europa ist die Frage wie wir als Gesellschaft mit unseren Soldatinnen und Soldaten umgehen. Kommunal heruntergebrochen ist der Vorgang um den in Afghanistan gefallenen Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer ein Beispiel, das symptomatisch ist für unseren Umgang mit den Streitkräften unseres Landes.
Thomas Schröder, stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Wähler sieht hier ein „gesellschaftlichen Problem im Umgang mit Einsatzveteranen und gefallenen Kameradinnen und Kameraden der Bundewehr. Die Bundeswehr steht, als Teil der NATO-Truppen im Ernstfall zur Verteidigung im Rahmen der Möglichkeiten bereit. Dies ist Konsens in allen Gruppierungen, die auf dem Boden unseres Grundgesetzes denken und handeln. Aber was mit den Soldaten passiert, ob sie traumatisiert, verwundet oder in einem Sarg zurückkommen: Davon will keiner mehr etwas wissen“.
Der Ortsbeirat Dotzheim hat eine entsprechende Ehrung Dr. Broers in Form eines Straßennamens oder die Turnhalle, in der er über Jahre Handball gespielt hat, über die Parteigrenzen hinaus richtig agiert. Die linken Kräfte der Stadtverordnetenversammlung haben zum Ersten diese Position ignoriert und dann versucht sich auf Formalien zurückzuziehen um eben keine Entscheidung zu treffen oder treffen zu müssen. Die Freien Wähler danken den Initiatoren dieser Ehrung explizit für das Engagement.
„Die Soldatinnen und Soldaten, auch Wiesbadener, verteidigen weltweit unsere Werte im Rahmen des parlamentarischen Auftrags. Wenn jemand wie Dr. Broer im Einsatz fällt, muss ihm eine entsprechende Ehrung zuteil werden. Bis hin zu einem Ehrengrab!“ so Schröder abschließend.