FREIE WÄHLER rufen Parteien zur Mäßigung auf Bachmann:“Ein desolates Bild der Wiesbadener Politik“

Die Enthüllungen und Berichterstattungen der letzten Wochen haben in der Wiesbadener Bevölkerung Wirkung gezeigt. Egal ob es jetzt „Mailgate“, Kuffler oder Schüler/Lorenz als Thema ist, die Einwohner der Landeshauptstadt zeigen sich empört über die vermuteten oder realen Machenschaften der Parteien und Politiker der Stadt.

Christian Bachmann von den Freien Wähler ruft hie im Sinne aller politisch Agierenden in Wiesbaden zur Mäßigung im Umgang, gerade der beiden großen Parteien untereinander, auf.

Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern und in den Beiträgen der sozialen Netzwerke ist allenthalben von Korruption, Günstlingswirtschaft und Parteienfilz die Rede. „Dies schadet nicht nur den angegriffenen Parteien. Jeder der aktuell in Wiesbaden nur ansatzweise etwas mit Politik zu tun hat, gerät in dieses Fahrwasser. Die beiden großen Parteien scheinen nur darauf zu lauern, einen Fehler oder ansatzweises Fehlverhalten beim jeweils anderen zu finden. Im Stadtparlament wird aber immer noch unter dem schwammigen Begriff der Verantwortung munter zusammengearbeitet anstatt die Kooperation offiziell zu beenden“.

Daher rufen die Freien Wähler die Parteien zur Mäßigung und einem fairen Umgang miteinander auf.

„Dinge müssen beim Namen genannt, da führt natürlich kein Weg daran vorbei. Dies ist auch und in erster Linie die Aufgabe der Presse, die dies in Wiesbaden verantwortlich betreibt. Durch Angriffe auf den politischen Gegner vom vermeintlich eigenen Dreck am Stecken abzulenken ist aber einfach nur billig. Dies führt bei der Bevölkerung zu einem desolaten Bild der Wiesbadener Politik, das den vernünftigen Kräften Schaden zufügt und die radikalen Ränder befeuert und somit Zulauf beschert“ so Bachmann abschließend.